Designer*innen forschen, entwerfen, planen und produzieren. Die Bereiche, in denen sie ihre Kompetenzen einbringen können oder Designstrategien anwenden, sind zunehmend divers. Die Designlehre hinkt der dynamischen Entwicklung der Designpraxis jedoch oftmals hinterher und basiert nicht selten auf persönlichem Erfahrungswissen von Gestalter*innen, das mit dem Ende ihrer Lehrtätigkeit häufig verloren geht.  

Das Institute for Design Education Austria hat sich daher zum Ziel gesetzt, aktuelle Beiträge zur Theorie und Praxis der Designausbildung zu entwickeln, zu testen und zu evaluieren sowie ein Archiv für die Designlehre aufzubauen. 

Projekte

Foto: INNOS

Peter Bruckner Preis 2025

Ziel Ausschreibung 2024 ist es das transformative Potential in Design, Handwerk und Produktion sichtbar zu machen und zu fördern.

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Peter Bruckner Preis 2024

Ziel Ausschreibung 2024 ist es das transformative Potential in Design, Handwerk und Produktion sichtbar zu machen und zu fördern.

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Foto: INNOS
Fotos: WK/RMO/TFB/Pixaby

Designkompetenz für Facharbeiter*innen 

Im Rahmen des Projekts: L7-LEADER14-20-OSTT-73 Berufsakademie Lienz werden zwischen Februar 2023 – Sommer 2024 zwei aufbauende Module zur Vermittlung grundlegender Designkompetenzen für Facharbeiter*innen entwickelt, getestet und evaluiert.

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Peter Bruckner Preis 2023

Der Peter Bruckner Preis 2023 wird im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbs vergeben. Thematisch wird 2023 auf die innovative Verbindung von Design und Handwerk mittels digitaler Produktions- und Entwurfsmethoden (konkret dem Metall-3D Druck) fokussiert.

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Artikel

Handwerk und/oder Design – eine Standortbestimmung, Moritsch, S.; Pintsuk-Christof, J., 2022

Publikationshinweise

Peter Bruckner Preis Katalog:
Tagungsband 2023

Beim offen ausgeschriebenen Peter Bruckner Preis 2023 wurden innovative Produkte und Bauteile für den 3D Metalldruck gesucht. Damit sollen die Möglichkeiten des
3D Metalldrucks als Produktionswerkzeug thematisiert und neue Impulse für den Einsatz in Handwerk, Design und Industrie 4.0 gegeben werden.

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Die letzten ihrer Art:
Handwerk und Berufe im Wandel

Im Laufe der Geschichte entstanden und verschwanden unzählige Berufe oder mussten sich insbesondere durch die Industrialisierung dem gesellschaftlichen und technischen Wandel anpassen. Dieser Prozess hat durch die Globalisierung und Digitalisierung noch einmal zusätzlich an Fahrt aufgenommen.

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Subtext: Typedesign
zeitgenössisch-lokal: contemporary-austrian

Digitale Schriftgestaltung liefert einen wesentlichen Baustein der modernen Medienarchitektur. So fungiert Schrift nicht nur als Moderatorin des Inhalts, sondern ist für kommerzielle wie künstlerische Produktionen oftmals zentrales identitätsstiftendes Element.

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Kreative Identitäten:
Eine Milieustudie in Handwerks- und Kreativberufen

Stefan Moritsch, Tobias Fock, Julia Pintsuk-Christof und Anna Wanka gehen in ihrer interdisziplinären Studie zum einen der Entstehung neuer Berufsbilder und Berufsidentitäten im Handwerk und Design des 21. Jahrhunderts nach, zum anderen untersuchen sie, wie berufliche Identitäten in Kreativberufen im Spannungsfeld von Generation, beruflichen Idealen und ökonomischer Realität gebildet und verhandelt werden.

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Craft-based Design:
Von Handwerkern und Gestaltern

Craft-based Design porträtiert im Generationendialog ausgewählte gestaltende Handwerkerinnen und Handwerker, die mit unterschiedlichen Bildungshintergründen gestalterische Arbeit, Technologie und Produktion verbinden sowie internationale Erfahrung geschickt nutzen, um in kleinen Strukturen selbstbestimmte und ökonomisch erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln.

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Veranstaltungshinweise

Workshop für Gründer*innen in Lienz, 8.2. und 28.3.2024

Am 8. Februar und 28. März 2024 von 16.00 bis 20.00 Uhr werden bei einem Workshop grundlegende Methoden der professionellen Produktentwicklung vorgestellt und anhand konkreter Leitfäden vermittelt. Anschließend wird analysiert, wie ausgewählte Produkte oder in Entwicklung befindliche Konzepte der Workshop-Teilnehmer*innen mit Designexpertise optimiert werden können.

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Foto: aberjung

Peter Bruckner Preis 2023:
für produzierende Gestalter*innen

Thematisch wurde 2023 auf die innovative Verbindung von Design und Handwerk mittels digitaler Produktions- und Entwurfsmethoden (konkret dem Metall-3D Druck) fokussiert.

Team

Stefan Moritsch

Hans Stefan Moritsch ist Produktdesigner und Univ.-Prof. an der New Design University St. Pölten, wo er seit 2013 den Studiengang Design, Handwerk & materielle Kultur / Manual & Material Culture leitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Verbindung von Theorie und Praxis in der Designausbildung und Übergänge zwischen gestaltungsbezogenen dualen und tertiären Bildungsmodellen. 

Andreas Pawlik

Andreas Pawlik studierte Kommunikationsdesign und Produktdesign an der Universität für angewandte Kunst Wien. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Entwicklung von zukunftsorientierten Medienprojekten mit Fokus auf kulturellen Inhalten in digitalen und analogen Medien. Er ist Mitgründer des Kollektivs dform, das sich auf Entwurf und Planung wissenschaftskommunikatorischer Projekte spezialisiert hat und lehrt an der HGBLVA Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien (Schwerpunkt Interfacesdesign und digitale Typographie)

Julia Pintsuk-Christof

Julia Pintsuk-Christof ist Soziologin, hat in unterschiedlichen universitären sowie außeruniversitären Forschungsinstituten gearbeitet. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Handwerk und Bildung, mit besonderem Fokus auf der Verbindung von Theorie und Praxis in der Handwerks- und Designausbildung sowie der Entwicklung von Übergängen zwischen Ausbildungsmodellen, ganzheitliche Gesundheitsförderung und Generationenforschung.

Advisory Board

Assoc. Prof. DI (FH). Dr. Kathrina Dankl

Kathrina Dankl ist Assoziierte Professorin am Lab for Social Design an der Design School Kolding in Dänemark. Ihre Forschung konzentriert sich auf experimentelle Designmethoden für eine aktive Einbeziehung verschiedener Interessengruppen in den Designprozess.

Mag. Katharina Bruckner

Katharina Maria Bruckner ist Designerin, Design Lehrende und Mitbegründerin des Designbüros bkm design working group. Seit 2016 leitet sie die Werkstatt Design & Raum an der Kunstschule Wien. Im Zentrum ihrer Lehre steht die Vermittlung eines offenen Designverständnisses. Design definiert sie als transdisziplinäre Denk- und Handlungsweise die sowohl wissenschaftliche Methoden als auch intuitive Prozesse einbindet.

Prof. Mischa Schaub M.Des.(RCA)

Mischa Schaub hat als Bildhauer angefangen und besitzt einen Master in Industrial Design. Er hat drei Designagenturen aufgebaut und geleitet und das Basler Institut für Postindustrial Design HyperWerk HGK FHNW 1999 gegründet und bis 2017 geleitet. 2018 hat er im französischen Senones die École du VRisme als Dorfschule zur Virtualität eröffnet.

Mag. Martin Tiefenthaler

Martin Tiefenthaler, 1956 geboren, 1983 Diplom für Malerei an der Akademie der bildenden Künste, Wien; seit 1988 selbständiger Grafiker als Atelier Tiefenthaler ID IID IIIDesign; 1995—98 Vorlesender an der Schule für künstlerische Photographie; 1998—2022 Unterrichtender an der ›die graphische‹ in Wien; 1999 Mitbegründer der Typographischen Gesellschaft Austria (tga); arbeitet zurzeit an seiner Dissertation.